Nördlicher Sternenhimmel
Weit im Norden, hinter den Grenzen des Großkönigreichs, hinter der letzten Baronie. Hinter den freien Städten und unabhängigen Dörfern. Weit nachdem der Schnee der Landschaft ein weißes Kleid anlegt und sich die Zivilisation rar macht. Dort liegt das Ewige Eis. Eine schier endlose gefrorene Ebene, nur hin und wieder durchbrochen von vereinzelten Bergen. In dieser Region fast bar jeden Lebens haben sich nur sehr wenige angesiedelt. Eine letzte Siedlung, so weit im Norden, dass man fast wieder nach Süden geht, liegt am Fuße eines Berges. Und auf diesem Berg gibt es eine Plattform, von der man die gesamte Ebene überblicken kann. Von den Schollen bis zum Rand des Ewigen Eises, während der gefrorene Wind langsam über die funkelnde Landschaft weht. Hier ist das Leben mit seinen saftig grünen Bäumen und rauschenden Bächen nur eine ferne Erinnerung. Gerade an diesem Ort entfaltet sich ein ganz anderes Wunder. Wenn es Nacht wird, dann wird das Sternenzelt, dass die Welt umgibt, sichtbar. Myriaden von funkelnden Sternen sprenkeln das Firmament. Konstellationen, denen verschiedene Völker verschiedene Namen gegeben haben, die Götter und Tiere darstellen, verteilen sich über den Himmel. Jeder Stern für sich ein winziger Funke, doch alle zusammen bilden einen leuchtenden Teppich, der die Nacht erstrahlen lässt. Dies ist der nördliche Sternenhimmel, ein kosmisches Schauspiel und Wunder, das nur von diesem ach so kalten Ort zu beobachten ist.
Ein Wallpaper zu „Land der Wunder“.
Erstellt mit Blender 2.92 und GIMP 2.10.
