Secrets of the Stars – 7: Pumpstation

„Die Entdeckung auf CC 931 b, auch genannt Viridis Heremus, hat wirklich weite Kreise gezogen. Der Planet ist schon geraume Zeit bekannt, wird aber in der Regel ignoriert. Das ist zum einen, weil er ziemlich abseits am galaktischen Rand liegt, und weilt die Topographie sehr schwierig und fast der ganze Planet von Urwäldern und Dschungeln bedeckt ist, in denen ein absurdes Sammelsurium an Flora und Fauna existiert.
Jedenfalls, da der Planet schon mehrere Jahrhunderte katalogisiert ist, dachte ich mir, vielleicht hat irgendwann jemand etwas dort gebaut und dann vergessen. Ich wusste nicht, wie recht ich damit habe. Schon nach kurzer Zeit habe ich überwucherte Reste von lang zerstörten Bauten gefunden, aber nichts brauchbares. Bis ich dann nach ein paar Tagen in einem der großen Becken, die einen ganzen Ozean hätten aufnehmen können, eine überwiegend intakte Installation entdeckt habe.
Wie schon auf ersten Blick klar war, handelte es sich um eine Pumpstation, die irgendwoher Wasser an die Oberfläche pumpt. Die Anlage läuft vollkommen autonom und ohne Personal, wahrscheinlich schon seit tausenden von Jahren. Von den ehemaligen Besitzern keine Spur, doch waren es wohl Vorfahren der bekannten Spezies, denn auch wenn die Technologie veraltet ist, so kann sie dennoch problemlos bedient werden.
Nachdem ich meine Entdeckung gemeldet hatte und weitergehende Untersuchungen durchgeführt wurden, zeigte sich ein ganzes Netz dieser Pumpstationen, wobei nur noch diese eine aktiv war. Offenbar haben die ganzen Stationen einen tief in der planetaren Kruste liegenden Ozean angezapft und wieder auf die Oberfläche gepumpt. Und auch wenn dieses Ziel nie erreicht wurde, so sind die Tiefseegräben dennoch gefüllt und es gibt mehrere Meere.
Und eine weitere Entdeckung wurde gemacht. Der ganze Planet wurde großflächig bombardiert, was wohl die meisten der Stationen und sonstigen Bauten zerstört hat. Das war natürlich eine ziemlich heftige Neuigkeit und seitdem gab es mehrere Untersuchungsgremien um herauszufinden, was hier wirklich vorgefallen war.
Aber da habe ich mich lieber herausgehalten, denn so ein planetares Bombardement ist ein ganzes Stück außerhalb meiner Kompetenz.“

Der letzte Teil von „Secrets of the Stars“ (abgesehen vom kurzen Comic). Es hat etwas gedauert, das Wasser und die Bewaldung zufriedenstellend hinzubekommen. Leider sind etliche Details aufgrund der Entfernung nicht zu sehen. Inspiriert wurde die Szene von Wolfgang Hohlbeins Roman „Der Thron der Libelle“.

Erstellt mit Blender 4.2.


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