Untersuchung: Eis

Bericht über Gelida, Kandidat für Bergbaukolonie

Das Gelida-System befindet sich am Ende des Scutum-Centaurus Arms der Milchstraße. Der Stern Gelida ist ein A-Klasse Riese, der von vier Planeten umkreist wird.
Gelida I ist ein Gesteinsplanet ohne nennenswerte Atmosphäre mit einem mittleren Abstand von 0,2 AE. Der Radius beträgt 1513km bei einer mittleren Dichte von 5,63g/cm³. Die siderische Umlaufzeit beträgt 65,11 Tage, die Rotationsperiode liegt bei 64h 31m 16s. Der Planet hat keinen Mond.
Gelida II ist ein Gesteinsplanet in der habitablen Zone. Der mittlere Abstand zum Zentralgestirn beträgt 2,1 AE, der Radius 2382km mit einer mittleren Dichte von 3,97g/cm³. Die siderische Umlaufzeit beträgt 277,56 Tage, die Rotationsperiode 51h 1m 48s. Der Planet hat einen Mond.
Gelida III ist ein Gasriese außerhalb der habitablen Zone mit mittlerem Abstand von 6,3 AE. Der Radius beträgt 68.830km, die mittlere Dichte 1,22g/cm³. Ein siderischer Umlauf benötigt 730,71 Tage, die Rotationsperiode liegt bei 30h 17m 30s. Der Planet hat 14 Monde.
Gelida IV ist ein Eisplanet außerhalb der habitablen Zone mit einem mittleren Abstand von 22,7 AE zum Zentralstern. Der Radius beträgt 5383km bei einer mittleren Dichte von 2,01g/cm³. Ein siderischer Umlauf benötigt 2367 Tage bei einer Rotationsperiode von 378h 45m 11s. Der Planet hat keinen Mond, doch ein kleines Ringsystem, was aus der Kollision von zwei oder mehr Monden entstanden ist.

Gelida II ist aufgrund seiner Lage ein potentieller Kandidat für eine Kolonisierung. Jedoch zeigte eine erste Analyse, dass die Atmosphäre überwiegend aus Kohlenstoffdioxid und Quecksilberverbindungen besteht. Auf der Oberfläche finden sich Quecksilberseen. Daher kommt eine Nutzung von Gelida II derzeit nicht in Betracht.
Gelida IV hat eine sehr dünne Atmosphäre, die zu 79% aus Kohlenstoffoxiden besteht, die Oberflächentemperatur liegt bei -186°C. Die ausgedehnte Schneelandschaft, die von Eismeeren durchbrochen wird, besteht fast vollständig aus Wasser. Orbitalabtastungen deuten darauf hin, dass sich unter der Oberfläche flüssige Ozeane befinden. Das Ringsystem scheint im astronomischem Maßstab jung zu sein und einzelne Gesteinsbrocken erreichen eine Größe von über 10 Kilometern.

Erstellt mit Blender 2.92, GIMP 2.10 und Black Ink.


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